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Sikkens – eine Erfolgsgeschichte

Unser Unternehmen hat seit seiner Gründung 1792 viel geleistet: Wachstum durch steigende Nachfrage, große Entwicklungen und bedeutende Fusionen. Machen Sie sich selbst ein Bild über die wichtigsten Daten unserer Geschichte.


1792

Der in Groningen sesshafte Maler Wiert Willem Sikkens begann, selbst Lacke herzustellen, und verkaufte diese an Malerkollegen und andere Kunden. Die Marke Sikkens war geboren.

 

1837
Geert Willem, der das Geschäft von seinem Vater übernommen hatte, beteiligte seinen Schwager Willem Penaat an der Lackproduktion. Die Firma G. W. Sikkens & Co. entstand – ein Name, der bald zu einem Synonym für Qualität und handwerkliches Können wurde.

 

1869
Die erste Fabrik wurde außerhalb von Groningen gebaut. Kurze Zeit darauf folgte der Bau einer Zweigstelle in Emden, um der wachsende Nachfrage auch in Deutschland gerecht zu werden.

 

1903
Einweihung einer weiteren Fabrik im Groninger Industriegebiet Helpmann. Später wurde der Komplex um ein Labor zur Überwachung der Qualität und zur Entwicklung neuer Produkte ergänzt.

 

1928
Sikkens führte den Zelluloselack ein, dessen Herstellung in einer speziellen Fabrik erfolgte. Der neue spritzbare Lack kam insbesondere in der Industrie zum Einsatz.

 

1934
Mit dem synthetischen Lack Rubbol AZ begann eine neue Ära für das Malerhandwerk. Schon damals informierte Sikkens Personen in der gesamten Branche kontinuierlich über moderne Produkte und Verarbeitungsmethoden.

 

1939
Das gesamte Unternehmen zog von Groningen nach Sassenheim. Die Zwangspause im zweiten Weltkrieg nutzte Sikkens, um in seinen Labors künstliche Harze zu entwickeln.

 

1947
Die Entwicklungsarbeit während des Krieges führte zur Gründung der Kunstharzfabrik "Synthese", die heute Akzo Nobel Kunstharze heißt. Außerdem führte Sikkens einen effizienten Instandhaltungsplan ein, der den Schutz der Gebäude langfristig gewährleistete und zusätzlich Kosten sparte.

 

1957
Erschließung des deutschen Marktes durch Eröffnung des ersten Standortes in Pinneberg bei Hamburg. Zugleich übernahm Sikkens während der fünfziger und sechziger Jahre bekannte Fabriken wie Alpha Wandfarbe, Flexa Heimwerkerfarben, Smits` Bautenlacke und nautische Farben sowie Cetabever Beize. Weitere Produktionseinheiten wurden in Belgien, Schweden, Italien und Deutschland eröffnet. Alle Produktionsstätten bildeten gemeinsam mit den Rohstofffabriken wie "Synthese" die Sikkens Holding-Gesellschaft.

 

1962
An die Sikkens-Gruppe gliederte sich die Koninklijke Zout Kette (KZK).

 

1965
Diese verschmolzen mit Koninklijke Zwanenberg Organon (KZO).

 

1969
KZO wurden dann mit der AKU, der Algemene Kunstzijde Unie, zusammengeführt – so entstand Akzo. In Deutschland wurde die Lesonal Farbfabrik und in Frankreich Astral gekauft, die gemeinsam mit der Sikkens Gruppe die Akzo Coatings bildeten. Damit war der Grundstein für das Wachstum in West- und Osteuropa, in Nord- und Südamerika sowie in Asien und Afrika gelegt.

 

1993
Akzo fusionierte mit der schwedischen Gesellschaft Nobel, die seit 1871 auf Lacke und Polituren spezialisiert ist, zu Akzo Nobel. Die bewährten Markennamen wie Rubbol Lacke, Cetol Lasuren, Alpha Wandfarben blieben ebenso wie ihre seit 1792 bewährte Qualität erhalten.

 

2000
Der Geschäftsbereich der industriellen Holzbeschichtung gehört nun zu AkzoNobel Industrial Finishes.

 

Bis 2010
Einführung von verschiedenen Innovationen und Konzepten wie z. B. der Duraflex-Technologie, der Ionen-Lock-Technologie oder dem LONGLIFE-Gewährleistungskonzept.

 

2011
Disney und McDonald‘s entscheiden sich für Sikkens als weltweiten Lieferanten von Beschichtungen für Holzbauteile.

 

2013
Aus dem Geschäftsbereich Sikkens Holzbau wird Sikkens Wood Coatings, um den Fokus und die Expertise für Holzbeschichtungen in den Mittelpunkt zu rücken.